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Rhabarber Muffins oder „Aussehen ist auch nicht alles“

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Heute möchte ich euch mal meine Rhabarber Muffins ans Herz legen. Ok, sie sehen irgendwie nach nichts aus, aber sie schmecken himmlisch. Außerdem kann man von einem schönen Teller ja bekanntlich sowieso nicht essen. Und das Beste: allzu viele Kalorien haben sie mit 165kcal/Stck nicht und man kann ohne Reue ganz locker drei davon verdrücken. Der frische Gegensatz von säuerlichem Rhabarber und süßem Vanillequark ist genau das Richtige für heiße Sommertage.

So hier nun das Rezept:

Für 12 Stück

350g Rhabarber

abgeriebene Schale einer halben Zitrone

1 Tl Vanilleextract

3 Eier

Salz

120g Zucker

1P Vanillepuddingpulver

2 Tl Backpulver

40g Gries

500g Quark, 20%

12 Muffinförmchen mit Butter ausstreichen und mit Grieß bestäuben.Backofen auf 180°C vorheizen. Rhabarber putzen und in 2cm lange Stücke schneiden. Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Eigelb mit 3 El Wasser Zucker, Vanille und Zitrone zu einer hellgelben Creme aufschlagen, Grieß und Backpulver unterrühren und den Quark dazu geben. Rhabarber unterrühren und zuletzt den Eischnee in 2 Portionen unterheben. Auf die Förmchen verteilen und ca 35 min backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Achtung: KEINE Muffinförmchen aus Papier verwenden, die kleben fest.

Bis bald

Eure Eugenia

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Caramel fudge oder „der Himmel hat einen Namen“

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Ich liebe Karamell. Wieso eigentlich nicht mal selber machen, kann ja so schwer nicht sein, oder doch? Seht selbst…

Das Rezept ist eigentlich ganz einfach:

1 Dose Milchmädchen (gesüßte Kondensmilch)

180 g Zucker, am besten Rohrohrzucker oder brauner Zucker

85 g Zuckersirup (z.B. Grafschafter Karamell)

125 g Butter

1 Tüte Vanilleextract von Dr. Oetker

180 g weiße Schokolade, ich habe Toblerone genommen, die ist so schön crunchy

Evtl. Nach Geschmack Rumrosinen, Krokant oder gehackte Nüsse

Milchmädchen, Butter, Zucker, Vanilleextract, Sirup VORSICHTIG erhitzen bis die Masse anfängt zu blubbern, das funktioniert nur unter ständigem Rühren!!!

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Dann ca 10 min leise köcheln lassen, auch jetzt noch häufiger umrühren. Mit der Zeit wird die Masse schon dicklich. Dann den Topf vom Herd nehmen und die in Stücke gebrochene Schokolade zügig unter die Karamellmasse rühren.

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In die vorbereitete Form gießen, mit Klarsichtfolie abdecken und glattstreichen. Abkühlen lassen (3 Stunden oder über Nacht) und in Stücke schneiden.

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Und dann: Ganz viel verschenken und viele Komplimente einstreichen..))

Und das passiert, wenn ihr zu schnell erhitzt und nicht richtig rührt, dauert Tage bis der wieder sauber ist

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Topsy Turvy oder „Was zur Hölle ist DAS?“

Zu meinem Geburtstag im März habe ich mir ausnahmsweise mal selber einen Kuchen gebacken. Einen Topsy Turvy cake.

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Schon als Kind habe ich immer die üppigen Torten von Oma Eusebia aus den Fix & Foxi Comics bewundert und fragt nicht wieso, der TT erinnerte mich irgendwie daran. So sonderbar schief und asymetrisch und absurd dekoriert und trotzdem oder gerade deswegen so faszinierend.

Also hab ich mir überlegt welche Kuchenschichten diese immense Last tragen könnten und trotzdem nicht zu fest oder trocken zu schmecken, denn letztendlich handelt es sich ja immerhin um eine Torte. Ich habe mich für Schokoladen-. Eierlikör- und einen fluffigen Biskuit für oben entschieden. Insgesamt sechs Lagen. Immer je zwei gefüllt, unten Himbeer-Frischkäse, Mitte irgendwas mit Alkohol und oben Schokoladencreme. Trotzdem mußten einige Strohhalme als Stützen herhalten.

Das ComicTortenwerk hat allgemeine Be(ver)wunderung ausgelöst, nur einer meiner Söhne hat mich ernsthaft entgeistert gefragt „Was zur Hölle Ist DAS denn?“

Und was soll ich sagen, trotz Fondantüberzug (hauchdünn ausgerollt, sonst ist es ungenießbar) war der richtig lecker. Garantiert nicht mein letzter TT.

Wer es auch mal versuchen möchte schaut sich am besten die Schritt-für-Schritt Anleitung von Janell`s Cakes an.

Ich wünsche euch eine Gute nacht

Eure Eugenia (fast hätte ich Eusebia geschrieben, tzz)

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Lemon Cheesecake oder „sauer macht bekanntlich lustig“

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Besuch. Sonntags Nachmittags. Hab ich eigentlich nicht so gern, aber so kann ich wenigstens meinem Hobby nachgehen. Also Kuchen. Nur welcher?

Cheesecake geht immer und da sauer ja bekanntlich lustig macht, entschied ich mich diesmal für Lemon cheesecake um uns zu einer lustigen Runde zu verhelfen.

Ich weiß eigentlich gar nicht, welcher aus der unendlichen Galerie der NY Cheesecake Varianten mein Favourite ist, ich denke ja jedesmal „DER ist es“, Bis ich dann den nächsten ausprobiere. Aber dieser hier war schon sehr lecker.

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Butterkeksboden, cremiger Frischkäse mit einem Topping aus selbstgemachtem Lemon Curd und kandierten Zitronenscheiben – delicious.

Übrigens habe ich die Zitronenscheiben in Zuckerwasser gekocht, übrig blieb ein herb-säuerlicher Sirup, der sich im Kühlschrank ganz lange hält. Man kann ihn zum Beträufeln von allem Möglichen nehmen, z.B. Tortenböden, aber auch mit Mineralwasser aufgefüllt oder in einem Glas Sekt ganz lecker. Die Zitronenscheiben sind übrigens eßbar, man sollte sie aber aus BIO Zitronen herstellen.

Der Nachmittag war übrigens sehr lustig, ob´s am Kuchen lag, weiß ich nicht. 🙂

Bis ganz bald

Eure Eugenia

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Homemade Reeses or „Secret Queen Peanutbutter“

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Irgendwie hat sie uns Westeuropäer noch nicht so richtig erobert. Die heimliche Königin unter den Unverzichtbaren..

Die Erdnussbutter

In den USA gehört sie auf jeden Fall zur Standardausstattung jeder Küche. Wer aber schon mal ein Peanutbutter Jam Sandwich probiert hat fragt sich allerdings, was daran so gut schmecken soll. Für unsere Gaumen in der Form eher ungeeignet. Aber: Nebenbei veredelt sie auch Schokoriegel, Kuchen, Torten, Desserts, Kekse und und und….Und schmeckt „zum Niederknien“

Typisch amerikanische Süßigkeiten sind Reeses®, mit Erdnussbutter gefüllte Schokoladenpralinen. Und weil es die hier nicht zu kaufen gibt, hab ich mich selber dran versucht. Meine Kinder, gerade von einer USA Reise zurück, behaupten „Mama, besser als die Originale“ Na ja, wie auch immer, lecker warn se und gefreut hab ich mich auf jeden Fall…

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Rezept folgt, versprochen

Bis ganz bald

Eure Eugenia

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Scones oder „Sunday afternoon treats“

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Sonntag nachmittag,  25 Grad und eigentlich gar keine Lust zu backen. Aber für die lieben Kleinen macht Mama ja bekanntlich (fast) alles. Also ab in die Küche und schnell ein paar Scones gezaubert…..noch warm serviert, mit gesalzener Butter und Himbeermarmelade…..so lecker

Raisin scones

 Scones

250 g Mehl

60 g Mehl, in Flöckchen

1/2 Tl Salz

1 El Zucker

50 g Rosinen

1/2 Tl Natron

2 Tl Backpulver

150 ml Milch

Zuerst die trockenen Zutaten vermischen, dann die Butter zufügen. Zuletzt langsam die Milch unterrühren. Den Teig eine viertel Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 240 °C vorheizen. Bitte keine Heißluft.

Dann den Teig 2 cm dick ausrollen und mit einem Glas ca 5 cm große Kreise ausstechen. (7 – 9 Stck). Mit Milch bepinseln, noch ein paar Minuten ruhen lassen und dann 10 min backen. Etwas abkühlen lassen und lauwarm mit Butter und Marmelade geniessen.

Geht superschnell, versucht es auch mal.

Bis bald

Eure Eugenia